Der Weiher südlich des Weilers Spitz am Emmenberg zwischen Malters und Littau wurde im Sommer 2002 neu gebaut. Er liegt in einer Ebene, die früher einmal ein Moor war, das aber heute entwässert ist. Der Weiher liegt auf dem Gehöft des Landwirts Josef Keller, der das Land für den Weiher und die umliegenden Wiesen, welche zum Teil extensiv bewirtschaftet werden, zur Verfügung stellte.

Spitzweiher mit Sicht auf den Pilatus, März 03
Bereits im Herbst 02 konnten verschiedene Limikolenarten wie Bekassinen, Kampfläufer, Bruchwasserläufer und Flussuferläufer beobachtet werden. Der Kiebitz hatte schon vorher oft in der Ebene gebrütet, seit 2003 ist er aber nur noch als Gast auf dem Durchzug anzutreffen. Auf den umliegenden Äckern und in den Buntbrachen konnten aber im Jahr 2002/03 noch etliche andere interessante Arten beobachtet werden:
Habicht, Sperber, Wanderfalke, Baumfalke, Flussregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Waldwasserläufer, Triel, Zwergschnepfe, einige Entenarten, Möwen, Brachpieper, Wiesenpieper (Brut im Frühling 03), Steinschmätzer, Schafstelze, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Weisssterniges Blaukehlchen, Rotrückenwürger und andere.
![]() Blick vom Weiler Spitz auf den Weiher |
![]() Weiher mit Insel und Scheune im Hintergrund |
![]() Rostgänse im Flug über dem Weiher |
![]() Blick in die angrenzende Buntbrache |

Ende März 06 wurde das Wasser im grossen Teich wie in den letzten Jahren abgelassen. Dadurch wird die Feuchtwiese nördlich der Teiche austrocknen, dafür kommt an einer Stelle hinter der Insel etwas Schlick zum Vorschein. Das soll Limikolen anlocken.